Melancholia

Der Hoffnung voll, der Liebe trunken
Wandelte ich durch tiefste Nacht.
Allein da wär ich schon versunken
In jener Düsternis, die in mir wacht.

Sie winkt mir immer wieder zu
Winkt und lockt und lässt mich zaudern
Ob Glück es ist, wenn ich und du
Von Helligkeit nur munter plaudern.

Mit Haut und Haar gefangen sein
Vollkommen ohne Falltüre ergeben,
Stürzt ich kühn ins Licht hinein
Um wie einst Ikarus zu streben.

Du widerspenstig Herz, Du solltest gehen
Gehab Dich wohl und ruhe still
Die Welt, sie wird sich weiterdrehen
Wenn Gott es – nein, wenn sie es will.

Der Hoffnung voll, der Liebe trunken
Wandelte ich durch tiefste Nacht.
Ach, wär ich doch in Dir versunken,
Die Dunkelheit, sie höhnt und lacht.

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